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Neue Energie Heizen mit Holz: Im Frühjahr 2008 haben wir die Heizungsanlage des Klostergutes auf erneuerbare Energien
umgestellt: Eine 130 Kilowatt leistende Holzhackschnitzelheizung versorgt seit dem das Pächterwohnhaus sowie sieben Mietwohnungen mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen. Außerdem bezieht unsere Getreidetrocknungsanlage einen Teil der Wärme aus der Holzhackschnitzel-Heizanlage. Jährlich benötigen wir rund 400 bis 500
Schüttraummeter Holz, das wir zum überwiegenden Teil aus dem Grünschnitt, der im Rahmen der Hecken-, Waldrand- und Wegepfleg e anfällt, beziehen. Durch den Einsatz von Holz schonen wir jährlich eine Ressource von 40.000 Litern Heizöl. Um so wenig wie möglich bauliche Eingriffe am denkmalgeschützten
Klostergut machen zu müssen, haben wir ein altes Lagersilo zum Hackschnitzelbunker sowie einen dahinterliegenden nicht genutzten Raum zum Heizungsraum umfunktioniert. Wärme und Strom aus Biogas: Ab Sommer 2008 haben wir zudem mit zwei Nachbarbetrieben aus Reinhardshagen zwischen Vaake und Veckerhagen eine 250 Kilowatt leistende Biogasanlage gebaut, die seit Ende 2008 Strom
liefert und mittlerweile als Weser Biogas GbR auch die Schule Veckerhagen sowie die Wesertalhalle
mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt. Tag für Tag wird die Anlage mit vier Tonnen Mais, vier Tonnen Mist, vier Tonnen Grünroggen und Zwischenfrüchte sowie vier Kubikmetern Gülle gefüttert. Zur Versorgung der Anlage bauen wir mit den Gesellschafterbetrieben auf etwa 20 Hektar Mais sowie auf
50 Hektar Grünroggen, Gras sowie ein Hafer-Erbsen-Gemisch an. Außerdem nutzen wir den zweiten und den vierten Grünlandschnitt für die Biogasanlage. |